Gerade in der heutigen Zeit spielen Kinder leider immer häufiger mit technischen Geräten und können sich draußen nur noch schwer alleine beschäftigen. Den Kindern fehlen die Ideen, entwickeln sich nicht mehr kreativ und werden zum Stubenhocker. Eine gute Beschäftigung, die auch für die Kinder interessant ist, ist der Bau eines Baumhauses. Hierfür benötigt man nicht viel technisches Geschick und das Kind kann beim Bau sehr gut integriert werden.
Suchen Sie den passenden Baum aus
Das wichtigste ist, einen passenden, ausgewachsenen und vor allem gesunden Baum zu finden. Brüchiges Holz, wie beispielsweise die Pappel, eignet sich auf keinen Fall. Ideal geeignet sind Obstbäume oder aber Linden und Eichen. Sollte kein passender Baum auf dem Grundstück vorhanden sein, gibt es die Möglichkeit ein Stelzenhaus zu bauen. Hier wird das Häuschen auf stabile Pfosten gebaut und kann so an einen vorhanden Baum angebaut werden oder aber auch im Freien stehen. Eine weitere Möglichkeit bei einem Stelzenhaus wäre, eine Sandkiste unter dem Haus aufzustellen.
Das passende Material für das Baumhaus findet man im Baumarkt. Für die Bodenplatte bietet sich eine Europalette an. Damit das Gesamtgewicht des Hauses möglichst leicht bleibt, bieten sich für die Wände und das Dach Sperrholzplatten an. Zum Regenschutz findet man eine Abdeckplane bei Westfalia. Holzverstrebungen, die diagonal angebracht werden, geben dem Haus die Stabilität. Als Alternative zu festen Wänden, können auch Segeltuchwände befestigt werden. Diese lassen sich schnell an- und abbauen und sie geben dem Baumhaus eine hübsche Optik.
Was noch zu beachten ist
Einige wichtige Tipps sollte man jedoch noch beachten. Da sich der Baum durch Wind bewegt, sollte man das Haus einige Zentimeter vom Baum entfernt aufbauen. Vor der Tür sollte man eine zusätzliche Plattform bauen, die ein Geländer enthält. So ist das hoch und runter steigen ungefährlicher. Die Tür sollte immer nach innen aufgehen. Das höchste Sicherheitsrisiko bei einem Baumhaus ist die Leiter. Diese sollte mit einem Winkel von maximal 60 Grad aufgestellt werden. Unter der Treppe bietet es sich an Rindenmulch hinzulegen. Dies bietet eine weiche Landung, sollte man doch einmal danebentreten. Noch besser eignen sich Treppen mit einem Geländer, welche man auch leicht selbst zusammenbauen kann. Zusätzliche Strickleitern oder Kletterseile erhöhen den Spaßfaktor für die Kleinen.
Bild: panthermedia.net Petra Barz
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18. Dezember 2011
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