Spiele für kranke Kinder

Die Batterien eures Gameboys sind leer, ihr habt alle Cassetten gehört, alle Bücher schon dreimal gelesen oder vorlesen lassen, alles gezeichnet was euch einfällt, mit Legos gespielt bis zum Umfallen, alle alten Familien-Fotos angesehen? Vielleicht hat dann mal jemand Zeit mit euch etwas Nettes zu spielen?

Hier findet ihr Spiele, die man auch sehr gut im Bett spielen kann!

Wie wär´s mit puzzeln auf einem Tablett? Man kann dafür auch hervorragend gut alte Familienbilder oder Postkarten nehmen. Am besten zerschneidet sie jemand anders und bringt sie Euch in einem Briefumschlag, dann wißt ihr nicht gleich, wie das Bild werden soll!

Legt Euch außerdem so etwas wie eine Schatzkiste an (Rucksack, Schuhkarton schick beklebt,…). Da kommen dann alle Kleinigkeiten und Spielchen rein, die sich im Laufe der Krankheit ansammeln. Ist man wieder gesund, kommt sie erstmal weg, und bei der nächsten Erkrankung kann man dann mal wieder darin herumstöbern und sie weiter ergänzen.

Versucht doch auch mal euch eine richtig schöne Höhle im Bett zu bauen. Irgendwo kann man doch vielleicht mit Wäscheklammern oder Bändern ein Bettlaken oder eine andere Decke befestigen!

Knetspaß auch im Bett: Man nehme ein abwaschbares Tablett, rollt aus der Knete viele kleine Bällchen und verbinde diese mit Hilfe von Zahnstochern zu fantastischen Figuren!!! (Mit Pfeifenreinigern geht´s natürlich auch sehr gut!)

Oder schreibt doch mal jemanden einen Brief, den ihr lange nicht gesehen habt! Vielleicht bekommt ihr schon bald eine Antwort!?

Kugelkarton: In den Deckel eines Schuhkartons wird ein Loch geschnitten, das so groß ist, daß eine Murmel durchfallen kann. Dann malt man noch in eine Ecke einen Anfangspunkt, legt die Murmel dort hin und versucht nun, sie nur durch das Bewegen des Kartons durch das Loch durchfallen zu lassen. Wenn man das schon gut kann, malt man sich mit einem Stift eine Strecke auf, die man dann möglichst genau entlangkullern muß.

Ebenfalls mit einem Kartondeckel bastelt man sich eine kleine Landschaft zurecht. Hierfür darf es gerne ein größerer Deckel sein. Man malt sich ein paar Straßen und Häuser in den Deckel hinein setzt ein kleines Auto mit dazu und bewegt dieses nun durch den Deckel hindurch mit einem Magneten. Noch toller wird´s, wenn man kleine Häuschen zum Aufkleben hat, ein paar Tiere dazu, einen Acker mit richtigem Sand(hierfür die Fläche auf die der Acker soll mit Klebstoff beschmieren, den Sand aufstreuen und den Überschuß einfach wieder auskippen), und was Euch sonst noch so einfällt! Dafür braucht ihr aber natürlich etwas Unterstützung, damit Euch jemand die Sachen besorgt und ihr nicht nachher den Sand womöglich im Bett habt!!!

Mit einer dünnen, langen Halskette (Gliederkette) auf einer Unterlage lassen sich schöne “Bilder” formen. Ein nasser Wollfaden auf einem Tablett tut´s aber auch!

Baut doch mal ein richtig großes Kartenhaus auf einem Tablett! Gar nicht so einfach im Bett! Oder Ihr versucht einen Turm aus möglichst vielen Münzen zu bauen! Zählt die Münzen und versucht das beste Ergebnis zu überbieten.

Bilder-Galerie: Alle Kunstwerke, die in der Zeit Eurer Erkrankung entstehen, werden an der Wand an einer Wäscheleine festgeklammert.

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